RSS-Feeds - Nachrichten im Abo

Mit Hilfe von RSS-Feeds immer informiert sein. Dazu einfach Themenschwerpunkte auswählen, entsprechende RSS-Feeds abonnieren und auf dem Rechner anzeigen lassen.

Personalwirtschaft: Ausgabe 06/2010
Definition
Ein RSS-Feed ist ein Service, den Webseitenbetreiber bereitstellen, um Abonnenten des Services automatisch über Aktualisierungen auf ihrer Website zu informieren. Als RSS verfügbare Inhalte sind meistens durch ein orangefarbenes Quadrat gekennzeichnet. RSS (= Really Simple Syndication) bezeichnet das Format, in dem die Datei zur Verfügung steht. Ein RSS-Reader liest die Daten vom Server des Webseitenbetreibers maschinell aus und macht sie so für den Nutzer sichtbar. Es gibt verschiedene Arten von RSS-Readern: Webanwendungen wie den Google Reader, Programme, die heruntergeladen und auf dem Rechner installiert werden, dynamische Lesezeichen im Browser oder eine Lesefunktion im E-Mail-Programm. Der Webseitenbetreiber entscheidet, ob sein RSS-Feed nur die Headline und weiterführende Links oder ganze Texte übermittelt. Die Darstellung der Daten ist überwiegend nüchtern, ohne Design- und Layout-Elemente. Außer Texten können auch Bilder oder Podcasts via RSS verbreitet werden.

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Wofür ist es gut?
RSS-Feeds ermöglichen es dem Nutzer, immer über aktuelle Geschehnisse informiert zu sein – ähnlich wie ein Newsticker. Allerdings legt der Nutzer mit dem Abonnement eines RSS-Feeds die für ihn relevanten Themen im Vorfeld selbst fest. Das können beispielsweise tagesaktuelle Nachrichten, Einträge im Firmenblog, Seminarangebote oder Stellenausschreibungen sein. Dadurch muss der Nutzer relevante Seiten nicht regelmäßig besuchen, um informiert zu sein. Stattdessen bekommt er gebündelt die neuesten Nachrichten geliefert  und kann sich schnell einen Überblick verschaffen. Unternehmen haben durch RSS-Feeds die Chance, die Abonnenten zeitnah zu erreichen und über spannende Headlines auf die eigene Homepage zu lotsen. 

Praxisbeispiele:
Auf der Karriereseite der F. Hoffmann–La Roche Ltd. (http://careers.roche.com) werden RSS-Feeds eingesetzt: Interessenten können „Job Feeds“ abonnieren, die über Stellenausschreibungen in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen informieren. Da davon auszugehen ist, dass wirklich nur interessierte Bewerber einen solchen „Job Feed“ abonnieren, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, schnell passende Bewerbungen zu erhalten. Die Abonnenten hingegen werden nur mit den für sie relevanten Stellenausschreibungen versorgt und müssen nicht erst lange danach suchen.

RSS-Feeds bei FAZ.net
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (http://www.faz.net/f30/common/rss.aspx) stellt für jedes ihrer Ressorts und auch für Videos einen eigenen RSS-Feed bereit. Auf diese Weise kann ein Nutzer, die für ihn relevanten Zeitungsinhalte sofort am Rechner lesen und muss nicht bis zum nächsten Morgen auf die Zeitung warten.

Autor:

Ingolf Teetz,
Chief Technical Officer,
milch & zucker AG, Bad Nauheim,
E-Mail: i.teetz@milchundzucker.de

Den Artikel Trends im E-Recruiting: RSS-Feed und die dazugehörige Checkliste als pdf downloaden. Alle Checklisten zum Thema befinden sich auch auf der Website der Personalwirtschaft.