Trends im E-Recruiting: Google Adwords

Google ist immer noch die am meisten genutzte Suchmaschine. Was liegt näher, als sich dort mit einer Mini-Stellenanzeige zu platzieren, wo die Zielgruppe nach Informationen sucht.

Personalwirtschaft: Ausgabe 03/2010
Definition
Google Adwords (Ad = Advertisement, englisch für Anzeige) sind Anzeigen, die neben den Google-Suchergebnissen angezeigt werden. Zu jeder Anzeige bucht der Anzeigenersteller Schlüsselwörter („Keywords“), die für die Zielgruppe und das Thema relevant sind. Google
bietet unterstützend ein Keyword-Tool (https://adwords.google.de/select /KeywordToolExternal), um sich weitere relevante Keywords anzeigen zu lassen. Sobald eines der gebuchten Schlüsselwörter als Suchbegriff bei einer Google-Suche eingegeben wird, wird das entsprechende Google Ad angezeigt. Die Schaltung kann auf bestimmte Tageszeiten und Regionen eingeschränkt werden. Google Ads können nicht nur auf der Suchergebnisseite angezeigt werden, sondern auch auf Webseiten des Google-Partnernetzwerkes. Der Anzeigenersteller bestimmt, wo seine Anzeigen gezielt geschaltet werden sollen, oder bucht eine automatische Auswahl der Zielwebseiten.

Wofür ist es gut?
Mit Google Ads können Unternehmen einen neuen Kanal für Stellenanzeigen erschließen. Gerade hochqualifizierte Fachkräfte nutzen das Internet besonders häufig zur Recherche. Kennt man ihre Interessen und damit ihre bevorzugten Quelle: Google (http://www.google.de/intl/de/ads/) Suchbegriffe, lassen sich dazu passende Google Ads setzen. Diese Ads verlinken auf eine speziell angelegte Landing-Page innerhalb der Karrierewebseite oder führen direkt zur Stellenanzeige. So kann zusätzlicher Traffic und Aufmerksamkeit erzeugt werden – sehr zielgerichtet an Personen, die sich für das Angebot interessieren. Stellenanzeigen zeigen darüber hinaus einen attraktiven Arbeitgeber
auf Expansionskurs - was gerade bei Schlagzeilen über Entlassungen und Wirtschaftskrise ein wichtiges Signal ist. Natürlich können auch Bewerbertage oder spezielle Programme beworben werden. Google Ads lassen sich einfach erstellen und es entstehen nur Kosten, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt (Preis pro Klick). Der Text soll kurz und prägnant sein, da nicht viel Platz zur Verfügung steht: gerade mal 130 Zeichen auf maximal 4 Zeilen verteilt.
Goggle Adwords Lufthansa
Praxisbeispiel: Der Text eines Google-Ads soll kurz und prägnant sein, da nicht viel Platz zur Verfügung steht: gerade mal 130 Zeichen auf maximal vier Zeilen verteilt.
Praxisbeispiele
Mit Google Ads erreicht ein Unternehmen seine Bewerber anhand spezifischer, inhaltlicher Themen:
● Die Lufthansa Technik AG bewirbt einen dualen Studiengang für Mechatroniker in Hamburg.
● Die Rosa Engineering AG, Personalmanagement-Dienstleister aus Mainhausen, sucht Ingenieure.
● TUI deckt den Bedarf an Animateuren für die Sommermonate mit Google Ads.
Aber eine Anzeige konkurriert mit etlichen anderen Unternehmen, die ebenfalls Adwords schalten. Die Aufmerksamkeit muss also gekonnt auf die eigene Anzeige gelenkt werden. Die Überschrift bildet den wichtigsten Teil der Anzeige, hier sollten Keywords integriert werden. Ansonten gilt: konkret und knapp formulieren, Vorteile kommunizieren.
Autor:
Carsten Franke,
Vorstand
milch & zucker AG, Bad Nauheim
E-Mail: c.franke@milchundzucker.de

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