Web 2.0 = Recruiting 2.0
DAS Web 2.0 - in einer neuen Version des Internet - gibt es nicht. Es ist ein Schlagwort, unter dem sich sehr viel subsumieren lässt. (Web 2.0 bei Wikipedia)
Im Kern steht es jedoch einerseits für eine andere Wahrnehmung von Kommunikation (einzelne Personen werden zu Sendern) und für Internet-Technologien, die eine Interaktion zwischen Technik und Mensch bieten, wie sie bis vor kurzem noch nicht möglich war. Daraus folgen jede Menge Anregungen und Konsequenzen für das Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, mit denen sich Unternehmen zunehmend beschäftigen müssen. Um effizient zu sein und um sich Wettbewerbsvorteile in einer sich verändernden Medienwelt zu sichern. Die wichtigsten Implikationen:
Im Kern steht es jedoch einerseits für eine andere Wahrnehmung von Kommunikation (einzelne Personen werden zu Sendern) und für Internet-Technologien, die eine Interaktion zwischen Technik und Mensch bieten, wie sie bis vor kurzem noch nicht möglich war. Daraus folgen jede Menge Anregungen und Konsequenzen für das Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, mit denen sich Unternehmen zunehmend beschäftigen müssen. Um effizient zu sein und um sich Wettbewerbsvorteile in einer sich verändernden Medienwelt zu sichern. Die wichtigsten Implikationen:

Employee Branding ergänzt Employer Branding: Mitarbeiter werden zu Medien.
Bis dato wurde die Ausgestaltung einer Arbeitgebermarke vor allem als Arbeitsergebnis der Aktivitäten von Personal- und Kommunikationabteilungen angesehen und weniger als Ergebnis der Wahrnehmung durch die Zielgruppe der Mitarbeiter und Bewerber. Inzwischen und spätestens durch die Entwicklung des Web 2.0 - Phänomens ist nicht nur die Wahrnehmung der Zielgruppe ein Faktor bei der Entwicklung von Arbeitgebermarken. Die aktive Kommunikation der Zielgruppen selbst, via Blogs, Podcasts und anderer Social Networks, prägen mit zunehmender Intensität das Image von Unternehmen. Es gilt den Umgang mit dieser Aufgabenstellung in die Entwicklung von Employer Branding - Konzepten zu integrieren, relevante Themen in der "Blogosphäre" zu monitoren und die Besetzung relevanter Themenfelder aktiv zu betreiben.

Social Network für Recruiter: Mit Austausch zum Erfolg.
Personalmarketing = Interaktion mit der Zielgruppe
Auch die konkrete Marktbearbeitung in Form von Image- und Bedarfskommunikation (Stellenanzeigen, etc.) bekommt durch die Interaktion mit den Zielgruppen neue Züge. Vor dem Hintergrund, dass die Effektivität teurer Marketingmaßnahmen (wie Imageanzeigen, Messen, Kongresse, etc.) bei den meisten Unternehmen auf dem Prüfstand steht, kommen zunehmend Elemente und Techniken aus der Web 2.0 - Welt zum Einsatz: Manager und andere Angestellte von Unternehmen präsentieren sich per Audio und Video in Podcasts und Videocasts. In Corporate Blogs berichten Mitarbeiter über ihre Arbeit und ihre Projekte. Alles ist im Vergleich zur bisherigen "Einbahn-Kommunikation" multimedialer, authentischer und interaktiver.

Mit Google direkt zu den Bewerbern: Stellenanzeigen ganz nah.
Aktuelle Studien bestätigen: Je größer und bekannter ein Unternehmen, um so größer der Anteil der über das Internet rekrutierten Mitarbeiter. Während bis dato unter dem Oberbegriff E-Recruiting vor allem die Karrierewebsites der Unternehmen und Jobbörsen als Recruitingkanäle genutzt werden, verspricht die Nutzung von Web 2.0 - Konzepten und Techniken eine zielgruppengerechtere, effizientere Ansprache. Über unzählige Google-Tools, die Integration von Stellenangeboten in fachspezifischen Themen in Spezialportalen und durch Online-Weiterempfehlungsprogramme, werden die richtigen Bewerber nicht nur besser erreicht, sondern können auch gleich selbst für "Headhunter-Dienste" rekrutiert werden.
Der Beitrag wurde der gleichnamigen Reihe "Web 2.0 = Recruiting 2.0" aus dem Blog "Employee Branding" von Carsten Franke entnommen.

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